Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)

Kreonic Studio – Markus Anderschitz, M.Sc.

§1 Geltungsbereich

Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle Verträge zwischen Kreonic Studio – Markus Anderschitz (nachfolgend „Designer“) und dem Auftraggeber über kreative, konzeptionelle und gestalterische Leistungen. Abweichende Bedingungen des Auftraggebers werden nicht anerkannt, es sei denn, ihrer Geltung wurde ausdrücklich schriftlich zugestimmt.

§2 Vertragsgegenstand

Gegenstand des Vertrages sind die im jeweiligen Angebot, in der Korrespondenz (E-Mail) oder in der Rechnung beschriebenen Leistungen. Der Designer erbringt Leistungen im Sinne einer eigenständigen, konzeptionellen und gestalterischen Tätigkeit. Hierzu zählen insbesondere:

  • Mediendesign (digital & visuell)
  • Konzeption & Struktur digitaler Anwendungen
  • Gestaltung von Websites und Interfaces (UI/UX)
  • Strategische Beratung im kreativen und digitalen Kontext

§3 Vertragsschluss

Ein Vertrag kommt durch die Annahme eines Angebots (schriftlich oder per E-Mail) oder durch eine ausdrückliche Beauftragung durch den Auftraggeber zustande.

§4 Urheberrecht & Nutzungsrechte

1. Alle erbrachten Leistungen unterliegen dem deutschen Urheberrecht. Die Entwürfe und Gestaltungsergebnisse dürfen ohne ausdrückliche Einwilligung des Designers weder im Original noch bei der Reproduktion verändert werden.

2. Nutzungsrechte gehen erst nach vollständiger Zahlung der vereinbarten Vergütung auf den Auftraggeber über.

3. Sofern nicht anders vereinbart, wird ein einfaches Nutzungsrecht für den vereinbarten Zweck und Umfang eingeräumt. Eine Weitergabe oder Übertragung an Dritte bedarf der schriftlichen Zustimmung des Designers.

4. Der Designer ist berechtigt, zur Erfüllung der Leistung generative KI-Tools einzusetzen. Ein urheberrechtlicher Schutz von rein KI-generierten Bestandteilen kann nach aktueller Rechtslage nicht garantiert werden; die Gesamtkomposition und das Konzept bleiben jedoch schöpferisches Eigentum des Designers.

5. Der Auftraggeber erkennt an, dass bei der Nutzung generativer KI-Tools keine vollständige Exklusivität einzelner Gestaltungselemente garantiert werden kann.

§5 Vergütung & Korrekturschleifen

1. Alle Leistungen sind kostenpflichtig. Das Honorar ist auch dann zu zahlen, wenn die erbrachten Entwürfe nicht verwendet werden.

2. Im Honorar sind, sofern nicht anders vereinbart, zwei Korrekturdurchgänge enthalten. Zusätzliche Änderungswünsche oder umfangreiche konzeptionelle Änderungen nach bereits erfolgter Freigabe werden nach dem vereinbarten Stundensatz gesondert berechnet.

3. Preise verstehen sich gemäß Kleinunternehmerregelung ohne Ausweis der Umsatzsteuer (§19 UStG).

§6 Zahlungsbedingungen

1. Rechnungen sind sofort nach Erhalt ohne Abzug fällig.

2. Bei Projekten mit einem längeren Zeitraum oder hohem Auftragsvolumen ist der Designer berechtigt, angemessene Abschlagszahlungen (z. B. nach Projektphasen) zu verlangen.

3. Der Designer ist berechtigt, Leistungen bis zur vollständigen Zahlung zurückzuhalten.

4. Bei Zahlungsverzug gelten die gesetzlichen Verzugszinsen.

§7 Abnahme

1. Die Abnahme erfolgt schriftlich (z. B. per E-Mail) oder durch die produktive Nutzung der Leistung.

2. Der Auftraggeber ist verpflichtet, die Leistungen innerhalb von 7 Werktagen nach Lieferung zu prüfen und etwaige Mängel zu rügen. Erfolgt innerhalb dieser Frist keine Rückmeldung, gilt die Leistung als abgenommen.

3. Unwesentliche Mängel berechtigen nicht zur Verweigerung der Abnahme.

§8 Mitwirkungspflichten des Auftraggebers

Der Auftraggeber stellt alle für das Projekt notwendigen Inhalte (Texte, Bilder, Logodaten etc.) rechtzeitig und in einem gängigen digitalen Format zur Verfügung. Verzögerungen durch fehlende Mitwirkung liegen nicht im Verantwortungsbereich des Designers und können zu Terminverschiebungen oder Mehrkosten führen.

§9 Fremdleistungen

Der Designer ist berechtigt, zur Auftragserfüllung Dritte einzusetzen (z. B. spezialisierte Illustratoren oder Texter). Dies erfolgt in der Regel im Namen und auf Rechnung des Auftraggebers oder nach Absprache als Unterbeauftragung. Der Auftraggeber trägt die Kosten für beauftragte Fremdleistungen.

§10 Haftung

1. Der Designer haftet nur für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit.

2. Bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten) ist die Haftung auf den vorhersehbaren Schaden begrenzt.

3. Für die vom Auftraggeber beigestellten Inhalte (Texte, Bilder, Lizenzen) ist ausschließlich der Auftraggeber verantwortlich. Der Auftraggeber versichert, dass er zur Verwendung dieser Materialien berechtigt ist.

4. Es wird keine Haftung für die wettbewerbs-, marken- oder geschmacksrelevante rechtliche Zulässigkeit der Entwürfe übernommen.

§11 Gestaltungsfreiheit & Geschmack

Im Rahmen des Auftrags besteht kreative Gestaltungsfreiheit. Reklamationen, die lediglich den persönlichen Geschmack betreffen, sind ausgeschlossen. Wünscht der Auftraggeber nach Abnahme grundlegende Änderungen am gestalterischen Konzept, stellt dies eine neue kostenpflichtige Leistung dar.

§12 Herausgabe von Daten & Eigentumsvorbehalt

1. Der Designer ist nicht verpflichtet, offene Arbeitsdateien (z. B. Figma-, InDesign- oder Photoshop-Dateien) herauszugeben. Wünscht der Auftraggeber die Herausgabe dieser Daten, ist dies gesondert zu vereinbaren und zu vergüten.

2. Bis zur vollständigen Zahlung bleibt die Ware bzw. das digitale Arbeitsergebnis Eigentum des Designers. Eine Nutzung vor vollständiger Zahlung ist nicht gestattet.

§13 Referenzrecht

Der Designer ist berechtigt, die Projektergebnisse nach Veröffentlichung durch den Auftraggeber in angemessener Weise als Referenz für die Eigenwerbung (z. B. auf der eigenen Website oder in Portfolios) zu nutzen, sofern keine Geheimhaltungsvereinbarung entgegensteht.

§14 Künstlersozialkasse (KSK)

Der Auftraggeber wird darauf hingewiesen, dass auf die künstlerischen und konzeptionellen Leistungen unter Umständen die Abgabepflicht nach dem Künstlersozialversicherungsgesetz (KSVG) besteht. Diese Abgabe ist vom Auftraggeber zusätzlich zum Honorar an die KSK abzuführen und nicht Bestandteil des Honorars des Designers.

§15 Kündigung

1. Der Auftrag kann von beiden Parteien aus wichtigem Grund gekündigt werden.

2. Im Falle einer Kündigung durch den Auftraggeber sind die bis dahin erbrachten Leistungen anteilig zu vergüten.

§16 Schlussbestimmungen

1. Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland.

2. Gerichtsstand ist der Sitz des Designers, sofern der Auftraggeber Kaufmann ist oder keinen allgemeinen Gerichtsstand in Deutschland hat.

3. Sollte eine Bestimmung dieser AGB unwirksam sein, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.